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Das EMIL-Konzept

Morgens halb zehn im Kindergarten: Marc und Sabrina flitzen durch die Räume. Es dauert keine zwei Minuten und Lisa weint. Ihr mühsam erbautes Zoogehege ist zerstört. Doch die beiden Kinder achten gar nicht darauf und setzen ihre Verfolgungsjagd fort. Die Erzieherin ist gerade dabei Tim zu helfen, sich für den Garten anzuziehen. Lisa drängt sich heulend auf ihren Schoß, während Tim immer ungeduldiger an ihrem Hosenbein zupft. Während die Erzieherin gefordert ist, „Feuerwehr“ zu spielen, zu trösten und zu schlichten, wird es Tim zu langweilig. Er verzieht sich in die Bauecke und hat ganz vergessen, dass er eigentlich in den Garten wollte und seine Matschhose noch anhat. Situationen wie diese sind pädagogischen Fachkräften vertraut. Warum aber zeigen Kindergartenkinder häufig solche Verhaltensweisen? Warum haben sie Probleme sich zurückzuhalten, lassen sich leicht ablenken und tun sich schwer, ihr Verhalten und ihre Gefühle zu regulieren? Die Antwort auf diese Fragen führt direkt ins menschliche Frontalhirn, dem Sitz des exekutiven Systems. Dieses System bildet die Basis für selbstreguliertes Verhalten.
Das erfolgreich evaluierte EMIL-Konzept qualifiziert pädagogische Fachkräfte darin, die exekutiven Funktionen und die Selbstregulation von Kindern zu stärken. In den EMIL-Fortbildungen lernen sie, auf verschiedenen Ebenen des pädagogischen Alltags Gelegenheiten für selbstgesteuertes Tun und soziales Lernen zu schaffen  (siehe Umsetzung)

 

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